just a weary pilgrim trying to find what feels like home.

Auf der Reise bin ich, seit Jahren schon. Ziehe von Ort zu Ort, bleibe nie länger als der Weg dorthin. Um mein Zuhause zu suchen, erkläre ich fest. Und um ein bisschen zu vergessen, wie sehr es mir fehlt, sage ich etwas leiser.

Ob mein Zuhause denn wirklich ein Ort ist, frage ich mich dann und wann. So ein Punkt auf der Landkarte mit Koordinaten und Straßenbeleuchtung. Signalgelbes Eingangs- und Ausgangsschild und in der Mitte der Lebensmittelpunkt. Steh ich irgendwann auf einem Bahnsteig und bin angekommen?
Oder sind es die Menschen, die Zuhause machen? Die wenigen, bei denen ich sein darf und will, wer ich bin. Ja. Und nein. Denn auch sie halten mich nicht an ihrem Ort, beenden meine Reise nicht und sind nicht deren letztes Ziel.

Beweglicher ist Zuhause. Liegt an allen Orten der Welt und dazwischen. Zuhause ist an Gottes Herzen. An allen Orten der Welt und dazwischen. Noch bin ich auf der Reise. Aber irgendwann werde ich anhalten und bleiben - weil ich Gottes Herz plötzlich schneller schlagen höre.


das schöne im traurigen entdecken. und das traurige im schönen. melancholie.

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